29. bis 30.09.2025 | Würzburg
Büros, die Planungs- und Überwachungsleistungen im „Tiefbau“ erbringen, sehen sich dem Auftraggebermonopol der öffentlichen Hand gegenüber. Gleichzeitig erleben sie den größten Umbruch, den die Branche je durchgemacht hat. Nutzen Sie die Möglichkeiten, die der Markt bietet. Entwickeln Sie sich weiter, sich selbst und Ihr Unternehmen.
Je besser Sie sich mit vertrags- und honorarrechtlichen Dingen auskennen, umso besser können Sie agieren. Tag eins dient daher Ihrer „fachlichen Ausstattung“.
Erkennen Sie eine Verhandlung als das, was sie ist – eine Verhandlung. Seien Sie darauf vorbereitet, um Ihrem Gegenüber auch etwas anbieten zu können.
An Tag zwei behandeln wir die Implementierung Ihres Nachtragsmanagements. Wer macht wann was?
Aufträge erhält man über den Preis oder durch überzeugende Angebote. Neue Angebotsformate benötigen Ideen und
etwas Mut. Denken Sie einmal andersherum – was braucht Ihr Auftraggeber wirklich? Nutzen Sie die Möglichkeiten schneller und preiswerter zu arbeiten. Überzeugen Sie Ihre Auftraggeber durch Ihre Innovationskraft.
Vertragsmanagement umfasst (auch) das Nachtragsmanagement. Im Gegensatz zum „Nachtrag“ ist „Vertragsmanagement“ aber „positiv konnotiert“. Kümmern Sie sich also um
dieses Vertragsmanagement, dann sind Nachträge automatisch inkludiert. Organisieren Sie das Vertragsmanagement, überfordern Sie Ihre Projektleiter nicht. Die können das
nicht und wollen sich oft auch gar nicht mit Geld und Verträgen befassen. Dulden Sie keine Verluste. Werden Sie tätig, wenn das Problem noch klein ist.
Starke Partner schaffen
Vertrauen. Das gilt für beide Seiten. Zeigen Sie sich als starker Partner, der seine Rechte und Pflichten kennt. Man muss nicht immer alles durchsetzen, aber man muss immer wissen, was man
durchsetzen könnte. Bauen Sie Brücken, nehmen Sie den Auftraggeber mit und hoffen Sie nicht auf das Gute in ihm. Gute Vorbereitung und ein sicheres Fundament zu Rechten und Pflichten sind die besten
Voraussetzungen für einen erfolgreichen Nachtrag.
Der erste Tag gehört den Änderungen, der Vorbereitung auf die Zukunft. Dabei werden die Voraussetzungen für das Nachtragsmanagement ebenso besprochen wie die Klassiker, bei denen es regelmäßig zu Nachträgen kommt.
Am zweiten Tag geht es um die Installation des Nachtragsmanagements im Büro. Wer macht wann was? Welche Werkzeuge hat er dafür zur Verfügung und wie geht man dabei mit einem öffentlichen Auftraggeber um?